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Die Wasserversorgung im prämodernen Japan

Die Stadt Edo, welche heute unter dem Namen Tokyo zu einer der größten Städte weltweit zählt, bestand Ende des 16. Jahrhunderts lediglich aus einer mit kleineren Fischerdörfern umgebenen Burg. Da sie jedoch strategisch günstig an einer der größten Buchten Japans gelegen war, beschloss der Begründer der Tokugawa-Dynastie (herrschte von 1603 bis 1868 über Japan), Shogun Ieyasu, an diesem Ort seine neue administrative Hauptstadt zu errichten (HANLEY 1999, S. 3). Zu diesem Zweck beauftragte er seinen Gefolgsmann Ōkubo Tōgorō Tadayuki im Jahr 1590 ein der geplanten Stadt angemessenes Wasserversorgungssystem zu entwerfen. In diesem Rahmen entstand trotz der problematischen Standortbedingungen in Form von sumpfiger Marschlandschaft das Kanda-System, welches aufgrund seiner enormen Größe und Qualität häufig mit den berühmten Wasserversorgungssystemen der alten Römer verglichen wird (HANLEY 1999, S. 6).

Mit einer Länge von über 66 Kilometer leitete das Kanda-System das Wasser aus der östlich der Stadt gelegenen Inokashira-Quelle über oberirdische Aquädukte bis zur Stadtgrenze, von wo es über 3.663 überwiegend hölzerner Versorgungsleitungen innerhalb der Stadt verteilt wurde. Insgesamt nutzte das System überwiegend den natürlichen Wasserfluss von höheren zu niedrig gelegenen Flächen in der Stadt. Aufgrund des enormen Bevölkerungswachstums Edo’s während des 17. Jahrhunderts geriet das Kanda-System jedoch an seine Grenzen: Da das Wasser der Quelle limitiert war, verschlechterte jede Steigerung des Abpumpvolumens die Qualität des Wassers drastisch (HANLEY 1987, S. 107).

Im Jahr 1642 sollte dieses wachsende Problem durch ein zweites noch größeres System behoben werden: Das in diesem Zusammenhang entstandene Wasserversorgungssystem zog sein Wasser aus dem Fluss Tama. Dieses neue über 80 Kilometer lange Leitungssystem war in der Lage ein so großes Wasservolumen zu transportieren, dass damit nicht nur die Stadt selbst, sondern zunächst auch die umliegenden Reisfelder versorgt werden konnten. Mit zunehmendem Bevölkerungswachstum kristallisierte sich jedoch eine Schwäche des Tama-Systems, das Wasser in die höher gelegenen, wachsenden Stadtrandgebiete Edo’s zu leiten, heraus (HANLEY 1999, S. 7).

Um dem Bevölkerungsdruck standzuhalten wurden in den Folgejahren vier neue ebenfalls den Tama-Fluss als Quelle nutzende Wassersysteme - Honjo, Aoyama, Mita und Sengawa – errichtet. Diese schienen jedoch die Erwartungen nicht erfüllt zu haben, weshalb die Wasserversorgung Edo’s ab Mitte des 19. Jahrhunderts zum Großteil wieder auf den ersten beiden Leitungssystemen basierte, die nun beide ihr Wasser aus dem Tama bezogen und dessen oberirdische Leitungen im Laufe der Zeit durch unterirdisch verlaufende ersetzt wurden.

Für die gute Versorgung der Stadt waren allerdings nicht nur die Leitungssysteme selbst verantwortlich, sondern auch die Regierung, welche die Nutzung des Wassers strikt regulierte und somit garantierte, dass zu jeder Tages- und Nachtzeit Wasser von höchster Qualität zur Verfügung stand (HANLEY 1987, S. 109). Die Qualität und Überlegenheit der Wasserversorgungssysteme in Edo gegenüber anderen Systemen in Japan wird durch die Tatsache unterstützt, dass während der Modernisierung am Ende des 19. Jahrhunderts lediglich die Holzrohre durch Metallrohre ersetzt werden mussten. 

Doch wie kommt es, dass Edo als Millionenstadt im 17. Jahrhundert über ein Versorgungssystem verfügte, welches Wasser von hoher Qualität förderte, während die europäischen Großstädte wie London und Paris mit Epidemien und Krankheiten ausgelöst durch starke Verunreinigungen des Wassers zu kämpfen hatten. Dies ist nicht nur auf die hochwertigen Wasser-Systeme selbst zurückzuführen, sondern auch auf die Abfallentsorgung sowie den ungewöhnlichen Umgang mit den menschlichen Exkrementen, welcher im nachfolgenden Abschnitt näher erläutert wird.

Die Abwasser- und Exkrementenentsorgung im prämodernen Japan

Neben der Wasserversorgung ist eine verlässliche Abwasserentsorgung ein ebenso wichtiger Aspekt der Stadtplanung und -verwaltung. Historische Dokumente belegen bereits für das 8. Jahrhundert nach Christus eine Toilette im japanischen Herrscherpalast, die durch extra eingeleitetes Wasser die Fäkalien ableitete. Das Nährstoffangebot der Gartenpflanzen des nördlichen Residenzgartens wurde durch die abgeleiteten menschlichen Exkremente ergänzt (BORK und WINIWARTER 2014, S. 66). 

Der systematische Einsatz von menschlichen Fäkalien als Düngemittel wurde jedoch erst um das 13. Jahrhundert gegenwärtig. Die in diesem Rahmen entstandene komplexe Abfall- und Exkrementenbeseitigung bzw. deren Management und Weiterverwendung kann besonders am Beispiel von Edo und Osaka dargelegt werden. Ursächlich für die Verwendung der Fäkalien waren insbesondere das rasante Bevölkerungswachstum in japanischen Städten sowie die begrenzte ackerbaulich nutzbare Fläche, welche eine immer intensivere Landnutzung forderten, um den wachsenden Bedürfnissen gerecht zu werden. Da tierische Fäkalien knapp und alternativer Dünger kaum vorhanden war, griff man daher auf die Ausscheidungen der Stadtbewohner zurück (HANLEY 1987, S. 9).

Noch bevor Edo überhaupt gegründet wurde, begann man in Osaka die menschlichen Exkremente zu sammeln, um diese auf Schiffen zu den umliegenden Dörfern zu transportieren. Auf dem Rückweg gelangten die Tauschwaren für den menschlichen Dünger, Gemüse und andere landwirtschaftliche Produkte, auf den gleichen Schiffen in das städtische Kerngebiet zurück. Die riesigen Mengen an Fäkalien, die in den Kais verladen wurden, führten jedoch aufgrund des unangenehmen Geruchs zu heftigen Beschwerden. Richter berieten sich angesichts der lauten Proteste und kamen zu dem Entschluss, „that it was unavoidable for the manure boats to come into the wharves used by the tea and other ships“ (OSAMU und SHIGERU 1973, S. 127)

Aufgrund des hohen Bedarfs und des daraus resultierenden Wertes wurden Eigentumsrechte auf die Fäkalien erlassen, wobei man diese in feste und flüssige Ausscheidungen unterschied. Der Anspruch auf die festen Exkremente lag allerdings nicht bei dem direkten Erzeuger selbst, sondern wurde den Hausbesitzern zugesprochen, während die flüssigen von den Bewohnern selbst veräußert werden konnten, da ihnen ein geringerer Wert zuteil war. Jedoch hatte dieser Umstand auch einen positiven Effekt für die Bewohner eines Hauses, da der Mietpreis, aufgrund der Aussicht auf höhere Fäkalienmengen, negativ mit der Bewohnerzahl korrelierte. Demnach galt die Regel: je mehr Mieter, desto mehr Ausscheidungen, desto geringer die Gesamtmiete (HANLEY 1999, S. 112).

Der stetig ansteigende Preis für menschliche Düngemittel zwang die Landwirte der umliegenden Dörfer zum Ende des 17. Jahrhunderts sich in Verbänden zu organisieren, um die Rechte eines Nachfragemonopols zu erlangen. Der große Konkurrenzdruck zwischen diesen Organisationen führte schließlich zu immer wieder aufkeimenden Auseinandersetzungen über Sammlungsrechte und Preise zwischen den Abnehmern der umliegenden landwirtschaftlichen Regionen. 

Vermutlich wegen der schwierigeren Transport- und Lagerbedingungen sah man zunächst von der Verwendung der flüssigen Ausscheidungen ab. Die flüssigen Reste des Nachttopfes wurden daher lange Zeit durch die shoben nakagainin, sogenannte urin jobbers, gesammelt und entfernt. Mit der steigenden Anzahl der Beschäftigten, wuchsen jedoch auch die Zuständigkeitsprobleme. Schließlich wurde 1772 ein Verband für Urinausscheidungen gegründet, der Zuständigkeit und Preise festlegen durfte. Das Recht zum Einsammeln, der auf den Straßen aufgestellten Urinsammelbehälter, vergab das Magistrat von Osaka an das Dorf Watanabe, wo es trotz des geringeren Preises für Urin immer wieder zu Konflikten, Sabotagen und Kaufangeboten kam (HANLEY 1999, S. 112).

Mitte des 18. Jahrhunderts wurden die Exkremente ein so wertvolles Gut, dass staatliche Verbände und Gilden die Verteilungs- und Preisbestimmungen regelten. Aufgrund der daraus resultierenden massiven Preissteigerungen ließen sich die Exkremente, statt wie bisher mit landwirtschaftlichen Produkten, nur noch mit Silber bezahlen. Da die Preise von vielen Landwirten nicht mehr getragen werden konnten, ergaben sich erhebliche Schwierigkeiten die Düngemittel legal zu erwerben. Trotz drohender hoher Strafen wurden Nachttöpfe daher ein begehrtes Diebesgut (HANLEY 1987, S. 11).

Mitte des 18. Jahrhunderts wurden die Exkremente ein so wertvolles Gut, dass staatliche Verbände und Gilden die Verteilungs- und Preisbestimmungen regelten. Aufgrund der daraus resultierenden massiven Preissteigerungen ließen sich die Exkremente, statt wie bisher mit landwirtschaftlichen Produkten, nur noch mit Silber bezahlen. Da die Preise von vielen Landwirten nicht mehr getragen werden konnten, ergaben sich erhebliche Schwierigkeiten die Düngemittel legal zu erwerben. Trotz drohender hoher Strafen wurden Nachttöpfe daher ein begehrtes Diebesgut (HANLEY 1987, S. 11)

Die beschriebenen Besonderheiten im Umgang mit den natürlichen Ressourcen sollen im Folgenden mit den damaligen Gegebenheiten der westlichen Zivilisationen verglichen werden.

Ein Vergleich der Hygienestandards zwischen europäischen Städten und Japan

Ein Vergleich der Städte Japans mit denen des Westens zeigt, dass sich erstere von Mitte des 17. bis Mitte des 19. Jahrhunderts durch ein vergleichsweise hohes Maß an Sauberkeit auszeichneten. Die Gründe dafür liegen in den Unterschieden bei der Versorgung der Menschen mit Wasser und der Müllentsorgung, aber auch in den Gewohnheiten der Japaner bezüglich Hygiene, Essen und Trinken, welche einen höheren Sauberkeitsstandard ermöglichten (HANLEY 1987, S. 14). Der größte Unterschied zwischen Japan und dem Westen liegt allerdings im Umgang mit den menschlichen Exkrementen. Während man diese, wie im vorherigen Abschnitt beschrieben, in Japan als „Gut“ ansah, welches gesammelt und zur Düngung genutzt wurden, lehnte man diese Verwendung im Westen, aus Angst vor Mikroben und Parasiten, entschieden ab. Stattdessen landeten die Ausscheidungen dort auf der Straße, wodurch die Gefährdung durch Keime, insbesondere durch die daraus resultierende Verunreinigung des Trinkwassers, wesentlich höher war (HANLEY 1987, S. 14ff.). 

Ein Vergleich der Städte Japans mit denen des Westens zeigt, dass sich erstere von Mitte des 17. bis Mitte des 19. Jahrhunderts durch ein vergleichsweise hohes Maß an Sauberkeit auszeichneten. Die Gründe dafür liegen in den Unterschieden bei der Versorgung der Menschen mit Wasser und der Müllentsorgung, aber auch in den Gewohnheiten der Japaner bezüglich Hygiene, Essen und Trinken, welche einen höheren Sauberkeitsstandard ermöglichten (HANLEY 1987, S. 14). Der größte Unterschied zwischen Japan und dem Westen liegt allerdings im Umgang mit den menschlichen Exkrementen. Während man diese, wie im vorherigen Abschnitt beschrieben, in Japan als „Gut“ ansah, welches gesammelt und zur Düngung genutzt wurden, lehnte man diese Verwendung im Westen, aus Angst vor Mikroben und Parasiten, entschieden ab. Stattdessen landeten die Ausscheidungen dort auf der Straße, wodurch die Gefährdung durch Keime, insbesondere durch die daraus resultierende Verunreinigung des Trinkwassers, wesentlich höher war (HANLEY 1987, S. 14ff.). 

Mit dem einsetzenden Bevölkerungswachstum stieß aber auch das Londoner System an seine Grenzen. Anders als in Edo wurde jedoch keine adäquate Lösung gefunden, um dem wachsenden Bevölkerungsdruck standhalten zu können. Dies führte dazu, dass den Londoner Bewohnern Mitte des 18. Jh. lediglich an drei Tagen der Woche für sieben Stunden Wasser zur Verfügung stand (HANLEY 1987, S. 17). Auch die aufkommende Nutzung der Toilette, welche die Probleme der Verunreinigungen lösen sollte, vermochte nicht die hygienischen Umstände des Westens zu verbessern, da zum einem Abwässer anfangs weiterhin in die Flüsse geleitet wurden und zum anderen die Sauberkeit der Örtlichkeiten stark zu wünschen übrig ließ. So bestand im europäischen Königshaus mehr Gefahr sich auf einer Toilette mit Krankheiten zu infizieren als in gut situierten Haushalten Japans. Denn hier wurden die sanitären Einrichtungen stets sauber gehalten und nach einem festen Plan entleert. Darüber hinaus lagen sie möglichst fern von häufig genutzten Räumen und es befand sich stets ein Eimer mit Wasser in der Nähe, um sich die Hände nach jeder Nutzung zu waschen (HANLEY 1987, S. 19). Doch dieses Ritual war nicht das einzige, welches den Japaner zu einer reinlicheren Umgebung und einer Verringerung der Erkrankungsgefahr verhalf. Auch das Abkochen des Wassers im Zuge der Teezubereitung sowie die überwiegende Ernährung mit gekochter Nahrung und der Besitz persönlicher Essensutensilien (Essstäbchen, Schale und Tasse) führten zu einer Minimierung der Erkrankungen. 

Nicht nur im Umgang mit den Nahrungsmitteln, sondern auch in Sachen Hygiene waren die Japaner den Europäern einen großen Schritt voraus. So hatten sie genaue Vorstellungen über die Bedeutung von Sauberkeit und Verschmutzungen: Alles was mit Blut, Krankheit oder Tod zu tun hatte, wurde demnach als Verunreinigung empfunden, weshalb sich alle Personen, die damit in Berührung gekommen waren, einer gründlichen Reinigung unterziehen mussten, um nach Hause zurückkehren zu dürfen. Darüber hinaus zogen sie ihre Schuhe aus, wenn sie das Haus betraten, badeten häufig und nutzten Salz, Wasser und Feuer für Säuberungsrituale. (HANLEY 1987, S. 20f.). Dies wird durch die Tatsache belegt, dass es in Japan nie zu einem Ausbruch der Pest kam und selbst die ersten Cholerafälle erst Mitte des 19. Jahrhunderts registriert wurden (HANLEY 1999, S. 127). 

Des Weiteren engagierte sich der japanische Staat bereits früh, um eine systematische Müllentsorgung. So wurden in Japan bereits im Jahr 1660 Stationen zur Müllentsorgung eingerichtet, von wo aus der Müll dann auf Inseln verschifft wurde (HANLEY 1999, S. 115). Im Gegensatz dazu wurden im westlichen Teil der Welt die ersten Systeme zu Müllentsorgung erst Ende des 19. Jahrhunderts etabliert. Auch wenn es am Beispiel Köln durchaus sichtbar wird, dass bereits im 13. Jahrhundert Straßenreinigungsmaßnahmen durchgeführt werden sollten, blieben diese noch viele Jahre ohne Erfolg. Dies ist vor allem auf die weitverbreitete Haltung der Schweine in den Städten, wie sie in Deutschland bis ins 19. Jahrhundert üblich war, zurückzuführen. So berichtet noch 1784 ein Reisender von seinem Besuch in Köln: „Köln ist in jedem Betracht die abscheulichste Stadt von Deutschland... In vielen Straßen liegt zu beiden Seiten der Mist vor den Häusern“ (Projekt Gutenberg-DE o.J., o.S.). Auch dieses Problem war in Japan kaum vorherrschend, da dort eher eine Mangel an Haustieren herrschte und somit die Straßen nicht durch diese verschmutzt werden konnten (HANLEY 1987, S. 14). 

Von Mitte des 17. bis Mitte des 19. Jahrhunderts lebten die Stadtbewohner Japans also in einer deutlich sauberen und gesünderen Umwelt als es in den westlichen Ländern der Fall war. Neben den hygienischen Gewohnheiten, sowie der Tatsache, dass Haustiere nur in einer geringen Zahl gehalten wurden, ist in diesem Zusammenhang besonders die außerordentlich gute Wasserversorgung und               -entsorgung sowie die frühzeitige Müllentsorgung hervorzuheben. Doch insbesondere der ungewöhnliche Umgang mit den menschlichen Exkrementen hat einen Großteil zum fortschrittlichen hygienischen Leben in Japan beigetragen. 

Literaturverzeichnis

BORK, H.-R. und V. WINIWARTER (2014): Geschichte unserer Umwelt: Sechzig Reisen durch die Zeit. Darmstadt. 

HANLEY, S.B. (1987): Urban Sanitation in Preindustrial Japan. J. of Interdisciplinary History, 18.1, 1-26.

HANLEY, S.B. (1999): Everyday Things in Premodern Japan: the hidden legacy of material culture. Berkeley, London (Univ. of California Press).

OSAMU, W. und K. SHIGERU (1973): Osaka no seisan to kotsu. Osaka

Projekt Gutenberg-DE (o. J.): Acht und sechzigster Brief. Aus: Johann Kaspar Riesbeck: Briefe eines reisenden Franzosen über Deutschland an seinen Bruder - Band 2 - Kapitel 28. URL: http://gutenberg.spiegel.de/buch/briefe-eines-reisenden-franzosen--4915/28 (Stand: 31.01.2015).